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Asphalt 3D

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 Spiel-Infos: Asphalt 3D
Asphalt 3D Boxart Name: Asphalt 3D (EUR)
Entwickler: Gameloft
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 25. März 2011
Genre: Racer
Spieler: 1; 2-6 (lokal)
Features:
StreetPass (Rangliste, Geist, Belohnungstabelle)
Bisher war Gameloft nur dafür bekannt, Spiele auf digitalen Plattformen wie WiiWare, DSiWare, Xbox Live Arcade, PlayStation Network und sogar auf Smartphones zu veröffentlichen - abgesehen von der Asphalt-Serie, die bereits auf dem Nintendo DS und der PlayStation Portable vertreten war. Nun versucht sich das Team aus Paris erstmals am Nintendo 3DS. Ob ihnen der Sprung in die zusätzliche Dimension gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Arcade pur
Asphalt 3D zählt zu der Sorte Hardcore-Arcade-Racer und das merkt man dem Spiel ab der ersten Sekunde an. Kenner des Genres können das Spiel gut mit Burnout vergleichen - mit einem Touch Need for Speed: Hot Pursuit was das Levelsystem und die freischaltbaren Boni angeht. Das Spiel hat allerdings rein gar nichts mit der Realität zu tun. Das Fahrverhalten ist sehr simpel ausgelegt und dient einzig und allein dem Spaßfaktor. Durch nahezu jede Kurve kommt man mit Vollgas durch, einzig für enge Kurven bietet sich mal ein Drift auf den sehr unterschiedlich gestalteten Strecken an. Innerhalb der jeweils drei Runden langen Rennen setzt ihr dann eingesammelte Nitros ununterbrochen ein. Crasht man jedoch einmal, so verliert man Unmengen an Zeit und kann das Rennen eigentlich gleich neu starten, denn die Gegner sind dann quasi uneinholbar, weil die Beschleunigung aus dem Stand schlichtweg ein schlechter Witz ist. Leider beläuft sich der Karriere-Modus nur auf 70 Veranstaltungen, die sich sehr ähneln. Jeweils fünf Rennen pro Pokal lassen den Spieler unterschiedliche Ziele auf den gefühlt wenig zahlreichen Strecken anstreben. Zum Beispiel mit mindestens zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel kommen, vier Gegner durch Rammen eliminieren oder ein Zeitlimit einzuhalten. Neben dem Hauptziel werden die selben aufgezählten Ziele auch als Nebenbelohnungen markiert und so erhaltet ihr nach dem Rennen nicht nur die übliche Erfahrungsmenge, sondern auch mehr Geld. Viel zu viel Geld. Nach 10 gefahrenen Teilveranstaltungen habt ihr so viel Kohle auf dem Konto, dass ihr euch praktisch jedes freigeschaltete Auto kaufen und voll upgraden könnt.

Die Rennen finden auf echten Straßenstrecken statt, die zwar einen hohen Wiedererkennungswert besitzen, jedoch in der Anzahl viel zu gering sind.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Leserwertung:
6.5