Nintendo 3DS » Tests » F » Fire Emblem: Awakening

Fire Emblem: Awakening

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Fire Emblem: Awakening
Fire Emblem: Awakening Boxart Name: Fire Emblem: Awakening (EUR)
Entwickler: Intelligent Systems
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. April 2013
Genre: Rollenspiel - Taktik
Spieler: 1-2
Features:
DLC, StreetPass, SpotPass
Wenn man den Namen „Nintendo“ hört, assoziieren die meisten Spieler hiermit gewiss vor allem die Franchises Mario, Zelda und in manchen Fällen auch noch Metroid. Dass Nintendo aber mehr kann, als nur Mario und Co., wird klar, wenn man sich ein wenig tiefer in der Spiele-Bibliothek der Nintendo-Systeme umschaut. Eine nun schon seit über 20 Jahren bestehende Serie ist Intelligent Systems’ Fire Emblem, die seit ihrem zweiten Game Boy Advance-Titel vor zehn Jahren auch hierzulande bekannt geworden ist. Nach einer mehrjährigen Pause kehrt Fire Emblem nun mit Fire Emblem: Awakening zurück und feiert zugleich sein Debüt auf dem Nintendo 3DS. Doch kann das Strategie-Rollenspiel begeistern oder erwartet den Spieler ein müder Aufguss alter Ideen?
 
Ungewohnt viele Einstellungsmöglichkeiten
Anders als in den vergangenen Fire Emblem-Titeln wird man zu Beginn von Fire Emblem: Awakening zunächst einmal aufgefordert, einen Hauptcharakter zu erstellen. Wie in einem Sportspiel oder den Sims, wenngleich mit wesentlich weniger verschiedenen Auswahlmöglichkeiten, stellt man sich seinen Hauptcharakter zusammen, indem man sein Geschlecht, seine Statur, seine Frisur und seine Haarfarbe bestimmt. Die übrigen Charaktere im Spiel sind hingegen für alle Spieler identisch.
http://nintendo3ds.gaming-universe.de/screens/review_fire%20emblem-awakening-bild1.jpg
Rote Einheiten sind Gegner, blaue gehören dem Spieler und grüne sind unabhängig.
 
Hat man seinen Wunschcharakter erstellt, kann man als nächstes den Schwierigkeitsgrad auswählen. Hier gibt es gleich zwei Ebenen auf denen dieser bestimmt werden kann. Einerseits kann man aus drei Schwierigkeitsstufen wählen, die sich im Regelwerk, sowie in der Gegner-KI unterscheiden. Anfänger und Spieler mit niedriger Frustrationsschwelle sind wahrscheinlich gut beraten, den niedrigsten der drei Schwierigkeitsgrade zu wählen, denn Fire Emblem: Awakening wird schon früh reichlich schwierig. Profis hingegen freuen sich natürlich auf die besondere Herausforderung des höchsten Schwierigkeitsgrades. Neben dem Schwierigkeitsgrad kann man zudem auch noch eine Regeleinstellung vornehmen, die ihrerseits einen signifikanten Einfluss auf die Spielerfahrung hat. So hat man die Wahl, ob man im klassischen Modus spielen möchte, in dem einmal gefallene Charaktere unwiederbringlich verloren sind, oder ob man lieber im einsteigerfreundlicheren Modus spielen möchte, in dem jeder verstorbene Charakter nach Missionsende wieder ausgewählt werden kann.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.5