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Fire Emblem Fates

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Bekannte Kost mit neuen Nuancen
Bevor wir auf diese Unterschiede eingehen, sollten man aber zunächst einmal das grundlegende Spielkonzept von Fire Emblem Fates erläutern. Bei Fire Emblem Fates handelt es sich um ein rundenbasiertes Strategie-Rollenspiel. Das Spiel ist in knapp 30 Missionen je Kampagne unterteilt, in denen der Spieler die Kontrolle über eine Gruppe von Kämpfern übernimmt, die gegen eine computergesteuerte Gruppe von gegnerischen Kämpfern antreten. In jeder Runde kann man jeden seiner Charaktere einmal über das Spielfeld ziehen und dann, sofern ein Gegner sich in Reichweite befindet, angreifen lassen. Alternativ kann man auch Items verwenden, seine Einheit mit einer benachbarten Einheit verbinden, um diese in einigen Charakter-Werten zeitweise zu verbessern, oder aber auch einfach nur warten. Hat man seinen Zug mit allen Einheiten durchgeführt, kann der Computergegner seine Einheiten ebenfalls in Bewegung setzen. Ziel der meisten Missionen ist es, alle gegnerischen Einheiten zu besiegen, es gibt aber auch andere Missionsziele, wie beispielsweise ein bestimmtes Feld zu erreichen oder einen Endgegner zu besiegen.
 
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Die Unterstützungsgespräche verbessern die Beziehung zwischen den Charakteren.

Strategie und Charakter-Bildung
Was Fire Emblem von anderen rundenbasierten Strategiespielen abhebt und Grundlage für die Bezeichnung als Rollenspiel ist, ist der Umstand, dass man in Fire Emblem keine Einheiten erstellen kann, sondern jede Einheit ein dezidierter Charakter mit individuellen Stärken und Schwächen ist. Bevor Fire Emblem Awakening erschienen ist, war es in der Reihe üblich, dass einmal besiegte Einheiten unwiederbringlich verloren sind und man nur begrenzt viele Erfahrungspunkte erhalten konnte – nämlich eben jene, die in den Story-Missionen durch das Besiegen von Gegnern gesammelt werden konnten. In einigen Titeln gab es hiervon Ausnahmen, die allerdings mit gewissen Risiken verbunden waren. In Fire Emblem Awakening wurde hingegen ein neuer Modus, Casual, eingeführt, der getötete Einheiten in der nächsten Mission wieder in das Team zurückbringt. Während dieser Modus optional ist, wurde die Beschränkung der Erfahrungspunkte durch optionale Kämpfe grundsätzlich aufgehoben. So sehr das Neulingen den Einstieg in Fire Emblem Awakening vereinfacht hat, so sehr hat diese Änderung aber auch einige langjährige Fans verärgert, denn die Verteilung der Erfahrungspunkte als strategisches Element hat auf diese Weise merklich an Bedeutung verloren.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Leserwertung:
8.0