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Harvest Moon: Das verlorene Tal

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 Spiel-Infos: Harvest Moon: Das verlorene Tal
Harvest Moon: Das verlorene Tal Boxart Name: Harvest Moon: Das verlorene Tal (EUR)
Entwickler: Natsume
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 19. Juni 2015
Genre: Simulation - Farm
Spieler: 1
Features:

Bei diesem irren Wetter wünscht man sich doch nichts sehnlicher, als ein wenig Abkühlung. Als tragende Hauptfigur in Harvest Moon: Das verlorene Tal (Engl.: The lost Valley), entwickelt von Tabot Inc., muss man sich erst einmal durch Schneestürme und verschneite Felder ackern, bevor die Jahreszeiten wieder richtig einkehren können. Ein krasserer Unterschied zwischen Realität und virtueller Unterhaltung geht fast nicht mehr. Aber wie erfrischend ist dieser Ableger der erfolgreichen Simulationsreihe wirklich? Zieht euch warm an und lest es in unserem Test.
 
Der Albtraum beginnt
Wie in jedem Vorgänger schon zuvor, wählt man einen Charakter, der seinen Wünschen entspricht. Hier ist es mit der Auswahl des Geschlechts und dem Namen schon getan und man wird direkt mitten im Nirgendwo abgesetzt. Es ist nicht ganz klar, warum man sich an einem solch tristen, verschneiten und unwirtlichen Ort befindet und es wird auch im weiteren Verlauf nicht aufgeklärt. Man findet schnell eine kleine, voll möblierte Hütte und läuft einer unbekannten Stimme hinterher.
http://nintendo3ds.gaming-universe.org/screens/review_harvest_moon_lost_valley-bild1.jpg
Für die Pflege der Tiere hat man eigentlich kaum Zeit.

Bis hierhin könnte es sich auch locker um ein Intro eines Horrorfilms handeln, aber dafür ist die Grafik viel zu niedlich. Nachdem man der unbekannten Stimme gefolgt ist und sich an den Werkzeugen bedient hat, die in der Hütte hübsch aufgereit drapiert wurden, kann man nun anfangen Schnee zu schippen. Ja, doch, wirklich. Schippt man genug Schnee, befreit man den ersten Erntewichtel. Ein seltsames Geschöpf, was an einen kleinen Pikmin erinnert und sich freut, sich nicht selbst helfen zu müssen. Der Wichtel erzählt dem Spieler nun die tragische Geschichte vom Verschwinden der Quellgöttin, welche normalerweise die Jahreszeiten aufrecht erhält. Ihr Verschwinden erklärt nun den anhaltenden Schnee und die Kälte und, warum sich in diesem Tal keine einzige Menschenseele befindet. Das lässt sich aber ganz einfach ändern: Die verschiedenen Aktionen wie Angeln, Samen pflanzen, Gemüse ernten usw. wecken auch andere Erntewichtel und mit ihnen zusammen kann man nun versuchen der Quellgöttin zu neuen Kräften zu verhelfen.
 
Neue Ideen sucht man in diesem Spiel vergeblich
Nun sollte an dieser Stelle ganz klar betont werden, dass es zwar technisch gesehen ziemlich einfache Handgriffe sind, man aber viele Stunden investieren muss, um überhaupt ansatzweise in der Story voranzuschreiten. Das ist nicht nur unheimlich frustrierend, sondern auch unglaublich langweilig.
 Autor:
Tosha Klotz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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