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Hatsune Miku: Project Mirai DX

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 Spiel-Infos: Hatsune Miku: Project Mirai DX
Hatsune Miku: Project Mirai DX Boxart Name: Hatsune Miku: Project Mirai DX (EUR)
Entwickler: Sega
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 11. September 2015
Genre: Musik & Rhythmus
Spieler: 1
Features:
StreetPass, SpotPass, Ingame-Fotos auf SD-Card
Dass die Menschen im Land der aufgehenden Sonne, oder Nippon, wie es viele nach einer japanischen Lesart liebevoll nennen, etwas anders ticken als im Westen, wissen wir nicht erst seit skurrilen Meldungen, wie der über einen Japaner, der beabsichtigte eine Anime-Figur zu ehelichen. Da verwundert es ebenso so wenig, dass eine der bekanntesten und beliebtesten japanischen Pop-Sängerinnen ebenfalls in der Realität gar nicht existiert. Die Rede ist von der niedlichen türkishaarigen Anime-Figur Hatsune Miku, welche im August 2007 das Licht der virtuellen Welt erblickte. Ihr Name, der frei übersetzt so viel bedeutet wie „Erster Klang aus der Zukunft“ war dabei anfänglich (ein Computer-)Programm. Nämlich eines zur Erzeugung von künstlichem Gesang, kurz Vocaloid. Ihr Siegeszug schwappte dabei schnell auch auf andere Medien, wie einen eigenen Manga und natürlich die Videospielewelt über. Daraus entstand auch Segas aktueller Rhythmus-Simulations-Mix Hatsune Miku: Project Mirai DX für den Nintendo 3DS, den wir uns für euch einmal genauer angesehen und - auch ganz besonders - angehört haben.

Alles Animal Crossing, oder was?
Wer mit dem Genre der Rhythmus-Spiele ein wenig vertraut ist, wird sich beim ersten Starten von Hatsune Miku: Project Mirai DX möglicherweise zunächst etwas verloren fühlen. Während es bei anderen Genre-Vertretern, wie beispielsweise Elite Beat Agents oder dem ebenfalls aus dem Hause Sega stammenden Rhythm Thief & der Schatz des Kaisers relativ schnell mit der Rhythmus-Action losgeht, sollt ihr ungewöhnlicher Weise hier zuallererst eine Raumgestaltung für Hatsune Miku oder wahlweise einen ihrer Freunde auswählen. Diesen dürft ihr nach dem Sammeln von ausreichend Musik-Punkten nach eurem Gusto mit Figuren oder anderer Deko einrichten oder eurer aktiv ausgewählten Figur neue Kostüme verpassen. Haben wir es hier also eigentlich viel mehr mit einer Simulation im Stile der Animal Crossing-Spiele zu tun? Die Antwort lautet jein, aber dazu später mehr.

Miku Hatsune und ihre Freunde erwarten dich bereits!
 
Tap ‘till you drop
Das Sammeln der bereits erwähnten Musik-Punkte erfolgt hauptsächlich im Rhythm-Modus, auf den ihr im auf dem Touchscreen befindlichen Hauptmenü direkt zugreifen könnt. Zu Beginn steht euch hier eine kleine Zahl an Musikstücken zur Auswahl, die es in klassischen „Tap-to-the-Beat“-Szenerien zu meistern gilt. Für alle Neulinge eine schnelle Erklärung des Gameplays: Passend zum Takt erscheinen auf dem Touchscreen Musiknoten in Kreisen, die von einem weiteren immer kleiner werdenden Kreis eingefangen werden. Ziel ist es jede Note möglichst dann anzutippen, wenn der zweite Kreis genau auf ihr liegt. Bei langgezogen Noten muss der Touchpen lediglich bis dem Ende der Note auf dem Screen gehalten werden. Gelegentlich werden solche langgezogenen Noten von einem Regenbogenschweif begleitet. In diesem Fall könnt ihr durch das Ausführen von wiederholten Kreisbewegungen auf dem Touchscreen massig zusätzliche Musik-Punkte erlangen. Schafft ihr es viele Noten fehlerlos hintereinander anzutippen, werdet ihr nicht nur mit einer hohen Punktzahl, sondern auch einer guten Rangauszeichnung belohnt. Es lohnt sich also jedes Stück auch nach Abschluss erneut zu spielen, um seinen eigenen Highscore zu schlagen. Das Verpassen von Noten wird hingegen mit dem Abzug von Lebensenergie bestraft und wer zu viele von ihnen verpasst hat, für den heißt es letztlich Game Over. In unserem Test passierte uns das allerdings nur in den seltensten Fällen und auch sonst ist das Gameplay ziemlich eingängig und intuitiv, sodass auch weniger geübte Rhythmus-Spieler ihren Spaß haben werden.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
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