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Kirby: Planet Robobot

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 Spiel-Infos: Kirby: Planet Robobot
Kirby: Planet Robobot Boxart Name: Kirby: Planet Robobot (EUR)
Entwickler: HAL Laboratory
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 10. Juni 2016
Genre: Jump 'n' Run
Spieler: 1-4
Features:
amiibo-Support, StreetPass, Download-Multiplayer
Den Titel des knuffigsten und süßesten Videospielehelden hält, zumindest wenn man diversen Rankings Glauben schenkt, auch im Jahr 2016 immer noch Nintendos kugelrunde Fressmaschine Kirby. Umso verwunderlicher ist daher die Tatsache, dass Nintendo dem rosa Helden in den letzten Jahren trotz seiner hohen Popularität vergleichsweise wenige Titel widmete. Mit Kirby: Planet Robobot feiert die Knutschkugel nun nach dreijähriger Abwesenheit endlich ihr Handheld-Comeback. Warum Kirby plötzlich auf robotische Hilfe angewiesen ist und ob der Titel spielerisch etwas taugt, diese Fragen beantworten wir euch in unserem Test.
 
Invasion der Roboter
Eigentlich wünscht sich Kirby nichts mehr als gemächlich an seinem Lieblingsfleckchen zu dösen und dabei von Bergen an Essen zu träumen. Doch wie so oft, scheint Kirbys Heimat wieder einmal von einer Invasion aus dem All bedroht zu werden. Die Haltmann OHG hat Dreamland aufgrund seiner reichhaltigen Ressourcen als idealen Planeten für die Produktion von neuen Maschinen und Robotern ausgemacht und versucht mit der Besetzung verschiedener Knotenpunkte dieses Ziel auch zu erreichen. Gelingt es Kirby die Haltmann OHG und ihre finsteren Pläne zu stoppen?
 

Whispy Woods hat ein mechanisches Update spendiert bekommen.

Kirby: Planet Robobot ändert zunächst nicht viel am grundsätzlichen 2D-Jump’n’Run-Spielkonzept der Reihe. Allen, die bereits Kirby: Triple Deluxe gespielt haben, werden die meisten der folgenden Dinge besonders bekannt vorkommen, da Entwickler HAL Laboratories die Engine und das Kerngameplay des Vorgängers zu weiten Teilen übernahm.
 
In über 30 sidescrollenden Leveln muss sich Kirby gegen allerhand Fieslinge zur Wehr setzen und ist dabei in der Lage ihre Fähigkeiten, durch das Einsaugen und Schlucken mancher von ihnen, zu kopieren und für sich zu nutzen. Neben klassischen Fähigkeiten wie Feuer, Eis oder Bumerang, welche in nahezu jedem Kirby-Spiel vertreten sind, gibt es auch einige interessante Neuzugänge, die auch bei alteingesessenen Fans für frischen Wind sorgen dürften. Als Doktor-Kirby verschießt ihr Pillen in alle Richtungen oder könnt euch Tränke zusammenmixen, die bei jedem Mal etwas anderes bewirken. Gift-Kirby dagegen kontaminiert alles in seiner Umgebung mit toxischen Gasen – der Horror für jeden Feind. Unsere Lieblingsfähigkeit ist aber die Psycho-Fähigkeit, mit welcher ihr Feinde mittels Psychokinese aus der Ferne angreifen könnt oder euch selbst zeitweise komplett vom Spielgeschehen verschwinden lassen dürft.
 
Eigens für das Spiel fertigte Nintendo vier spezielle amiibo-Figuren von Kirby, Waddle Dee, Meta-Knight und König Dedede an. Diese können - ebenso wie alle anderen erhältlichen amiibo-Figuren – jederzeit über eine Schaltfläche auf dem Touchscreen aktiviert werden und verleihen Kirby dann direkt eine Fähigkeit, abhängig vom jeweiligen amiibo, sowie einen Energietrank. Werdet ihr mittels Link ganz offensichtlich zu Schwert-Kirby oder mit Pummeluff zu Popstar-Kirby, verpassen euch die vier Spezial-amiibos zusätzlich noch eine neue Optik im Stile des amiibo-Charakters. Auch ohne die amiibos ist das Spiel allerdings schon relativ leicht, sodass das alles eher eine nette Spielerei darstellt.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
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Leserwertung:
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