Nintendo 3DS » Tests » K » Kirby: Planet Robobot

Kirby: Planet Robobot

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Kirbynator
Schon nach wenigen Leveln habt ihr Zugang zu den titelgebenden Robobots. Steigt Kirby in eine der Maschinen, ändert sich das Spielgeschehen ein wenig. So könnt ihr in diesem Modus nicht mehr frei im Raum herumschweben oder neue Gegner einsaugen, wie sonst üblich. Mit der Scan-Funktion kann dafür aber zumindest euer Robobot die Fähigkeit eines Gegners kopieren und interagiert mit den gleichen Fähigkeiten auf völlig andere Weise mit seiner Umgebung. Die Jet-Fähigkeit verwandelt das Spiel in manchen Leveln sogar in ein waschechtes Shoot’em Up und mit der Rad-Fähigkeit verwandelt sich ein Level in einer Rennstrecke. Durch das Rotieren des Schiebepads könnt ihr mit dem standardmäßig ausgestatteten Bohrer außerdem unterschiedliche Vorrichtungen bewegen und müsst kleinere Rätsel lösen. Aussteigen könnt ihr aus dem Gefährt übrigens nur an speziellen Stationen oder nach dem Abschluss eines Levels.

Die Power Rangers und Transformers lassen grüßen.

Sonderlich viel Spielerfahrung ist für das Durchspielen der Haupthandlung, wie bereits angedeutet, nicht nötig. Selbst die Endbosse am Ende jeder der sechs Welten sind zwar optisch und spielerisch sehr abwechslungsreich, stellen durch den hohen Energievorrat Kirbys aber auch für absolute Anfänger keine große Herausforderung dar. Damit ihr zu diesen vordringen könnt, gilt es eine bestimmte Mindestanzahl an Robo-Blöcken aufzuspüren, von denen in der Regel drei in jedem Level versteckt sind. Sind die meisten Blöcke auf relativ offensichtlichem Wege zu ergattern, gibt es doch den ein oder anderen, welcher entweder ein fehlerloses Spiel oder etwas Denkarbeit erfordert. Zwar genügt es für das Erreichen des Endbosses einer Region schon wenn man pro Level durchschnittlich nur ein bis zwei Blöcke findet, wer jedoch wirklich alle Blöcke innerhalb einer Welt sammelt, schaltet damit die etwas knackigeren EX-Level frei, sodass sich das sorgfältige Suchen durchaus lohnt. Sammelwütige Spieler werden außerdem mit dem Zusammentreiben der über 200 verschiedenen Sticker längere Zeit beschäftigt sein, welche zahlreich in den einzelnen Leveln verteilt sind oder sich durch etwas Geschick im Weitsprung-Minispiel nach dem Absolvieren eines Levels erhalten lassen.
 
Modi, Modi, Modi
Insgesamt ist der Story-Modus, trotz der für sich gesehen recht umfangreichen einzelnen Level, eher kurz und wird einen mit dem Freispielen aller Level maximal zehn Stunden beschäftigen. Danach laden allerdings glücklicherweise noch einige zusätzliche Herausforderungen zum Spielen ein.
 
Wann erwartet uns das erste vollständige 3D-Abenteuer von Kirby?

In Kirbys 3D Arena steuert ihr Kirby in drei Leveln durch begrenzte 3D-Arenen und müsst alle Gegner eines Bereiches ausschalten, indem ihr sie einsaugt und auf andere Feinde ausspuckt. Auf die Kopier-Fähigkeit Kirbys müsst ihr komplett verzichten. Am Ende eines jeden Levels wartet dann noch ein Boss-Gegner auf euch und ihr dürft eure Punktzahl speichern. Spaß macht dieser Modus, keine Frage, wir waren aber doch etwas enttäuscht bereits nach 15 Minuten alles gesehen zu haben.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-