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Mario Party: Island Tour

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 Spiel-Infos: Mario Party: Island Tour
Mario Party: Island Tour Boxart Name: Mario Party: Island Tour (EUR)
Entwickler: NdCube
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 17. Januar 2014
Genre: Party
Spieler: 1-4
Features:
Download-Multiplayer
Auf dem Nintendo 64 hat Nintendo zusammen mit dem Multiplayer-Experte Hudson ein ungewöhnliches Experiment gewagt. In Mario Party wurden Brettspiel und Minispielsammlung vereint und ein riesiger Party-Hit geschaffen. Mario Party erfreute sich so großer Beliebtheit, dass fortan jährlich ein neues Mario Party erschien, bis hin zu einem achten Teil auf der Wii. Danach wurde es allerdings leider ruhig um Hudson und erst nach einer Übernahme der meisten Entwickler in das Nintendo-eigene Studio NdCube konnte es weitergehen mit der regelmäßigen Mario Party. Im regelmäßigen Wechsel mit dem Mii-Spiel Wii Party können wir nun also wieder mit Mario über virtuelle Spielbretter ziehen. In Mario Party: Island Tour feiert die Franchise nun auf dem Nintendo 3DS ihr Debüt. Eine erstklassige Party?

Wieder auf eigenen Füßen
Auf der Wii hat NdCube zuletzt versucht, mit einem Wagenkonzept, bei dem alle Spielfiguren sich gemeinsam über das Spielfeld bewegen, das Spielkonzept ein wenig aufzulockern. Da das Ergebnis allerdings auf eher schwache Resonanz traf, hat man sich für Mario Party: Island Tour von diesem Konzept wieder verabschiedet und schickt nun die Spieler wieder individuell über die Spielfelder. Doch NdCube hat dennoch nicht einfach wieder die Spielstruktur der ersten acht Mario Party-Spiele aufgegriffen. Stattdessen hat man sich für jedes Spielbrett einen eigenen Regelsatz überlegt.
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Eines der vielen Spielfelder in Mario Party: Island Tour

Die Spielbretter unterscheiden sich in ihren Spielregeln recht drastisch und bieten dem Spieler so sehr unterschiedliche Spielzeiten und einen individuellen Mix aus den verschiedenen Faktoren, die im Spiel entscheidend sind. Vor der Auswahl des Spielbretts zeigt das Spiel dem Spieler an, wie hoch der Glücksanteil, der Minispielanteil und der Geschicklichkeitsanteil am Spielerfolg auf dem jeweiligen Spielbrett ist. Geschicklichkeit bedeutet in diesem Fall übrigens nicht Fingerfertigkeit, sondern Geschick bei der Auswahl von Routen oder dem Einsatz von Ressourcen. In einem Spielbrett beispielsweise würfelt man die Zahl der Schritte, die sich die Spielfigur bewegen darf nicht aus, sondern kann Karten verwenden, die entweder ein Intervall an Schritten, eine genaue Zahl an Schritten oder aber sogar dasselbe bei gleichzeitigem Rückschritt für alle anderen Spieler gewähren. Der Punkt Geschicklichkeit beschreibt in diesem Beispiel nun die Wahl der jeweils günstigsten Karte und die zugehörige Planung des eigenen Decks von drei Karten.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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