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Mario & Sonic bei den Olymp. Spielen: London 2012

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 Spiel-Infos: Mario & Sonic bei den Olymp. Spielen: London 2012
Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 Boxart Name: Mario & Sonic bei den Olymp. Spielen: London 2012 (EUR)
Entwickler: Sega
Publisher: Sega
Erhältlich seit: 10. Februar 2012
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
keine
Ganze vier Jahre sind es nun bald her, seit die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking abgehalten wurden. Das damals erschienene Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen ist mit Abstand das bestverkaufte Sega-Spiel aller Zeiten. So ist es verständlich, dass das Unternehmen an der erfolgreichen Kooperation der beiden Videospiel-Helden weiterarbeiten will. In der Zwischenzeit erschien ein Spiel, welches die Winterspiele begleitet hat und nun kommt mit Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 die aktuelle Edition der schrägen Sportsammlung in den Handel. Während die Wii-Version bereits im November letzten Jahres erschienen ist, kommt nun der Nintendo 3DS-Teil, welchen wir näher unter die Lupe genommen haben.
Eines der vielen Disziplinen: Gehen. Dabei muss man
sein Taktgefühl unter Beweis stellen
 
Alles bekannt
Videospiele, die die Olympischen Spiele als Thema haben, spielen sich in etwa alle ähnlich. Kleine Minispiele, in denen man gewisse Tasten drücken muss um zu gewinnen. Auch bei der neuesten Edition hat sich in dieser Hinsicht wenig geändert. Ob nun mit den Nintendo-Charakteren Mario, Luigi, Donkey Kong und Co oder mit den Sega-Charakteren Sonic, Knuckles oder Dr. Robotnik, alles dreht sich um den schnellen Sieg, um sich am Ende die Goldmedaille zu sichern. Was sich aber im Vergleich zu den beiden Vorgänger-Titel geändert hat, sind die Arten der Minispiele. Sie sind noch mickriger geworden und enden nun teilweise mit einem Knopfdruck. Einige Minispiele enden, bevor sie richtig angefangen haben. Beim Boxen wartet man zum Beispiel nur auf einen einzigen Moment und in diesem drückt man dann einfach einen Knopf so schnell es geht und der Kampf ist vorüber. Bei den Ballsportarten läuft es nicht anders. Im Fußball drückt man den Stick nach unten und wartet einfach bis der Ball ankommt. Wenn man im richtigen Moment loslässt, wird ein Schuss auf das Tor abgegeben. Ziemlich witzlos wie wir finden. Hockey wird ganz automatisch gespielt, man muss lediglich die Spieler nach vorn steuern und den Ball treffen.

Immerhin gibt es ganze 60 Disziplinen zu spielen, von denen jedoch nur eine Handvoll was taugen. Im Multiplayer machen dann aber auch einige der super kurzen Minispiele mehr Spaß, aber das ist wenig verwunderlich, da man gegen seine Kumpels natürlich nicht verlieren will. Für den einsamen Solo-Spieler gibt es zusätzlich noch einen Storymodus zu spielen. Die Geschichte ist wenig spektakulär und die Dialoge sind teils sehr lang gezogen und nerven nach einiger Zeit einfach nur noch. Jedenfalls wurden Bowser und Dr. Robotnik nicht zu der Eröffnungsfeier eingeladen und sie rächen sich mit einer Nebelbombe, um die Olympischen Spiele nicht starten zu lassen. Anschließend können die Spieler einen von zwei Storypfaden spielen. Die Disziplinen die im Story-Modus vorkommen sind auch nicht mehr so abgefahren wie bei den Vorgängern, wo es noch die ein oder andere Sportart gab, die es eigentlich gar nicht in der realen Welt gibt.
 Autor:
Mehmet Karaca
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