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Pokémon Super Mystery Dungeon

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Wie in den Hauptspielen beherrscht jedes Pokémon bis zu vier Attacken, die sich je nach Typ und Statuswerten unterschiedlich auf ein gegnerisches Pokémon auswirken. Auch die Entfernung spielt bei Pokémon Super Mystery Dungeon eine wichtige Rolle. So lassen sich manche Attacken, wie Glut oder Aquaknarre aus der Ferne einsetzen, während physische Attacken wie Tackle nur aus nächster Nähe erfolgreich Schaden anrichten. Mittels einer voreingestellten Kombination könnt ihr euer komplettes Team mit einem Mal eine Salve an Attacken ausführen lassen, im Gegenzug macht euch der Einsatz aber auch mächtig hungrig. Ja, richtig gehört. Schließlich kostet auch der Streifzug durch den Dungeon an sich ordentlich Kraft. Der Verzehr eines Apfels oder anderen kraftpunkteauffüllenden Nahrungsmittel schafft aber rasch Abhilfe. Nebenbei lassen sich in den Dungeons auch allerlei andere nützliche Items auflesen, wie Orbs und Stöcke die den Gegner beispielsweise verwirren oder gar wegteleportieren können. Besonders interessant sind die sogenannten Ringel, die ihr euren Pokémon zum Tragen geben könnt. Diese können wiederrum mit Sipalen bestückt werden, welche sich ebenfalls in den Dungeons finden lassen. Die Kombination aus beidem verschafft euch nützliche Zusatzeffekte, die manchmal beim Angriff automatisch aktiviert werden. Verlasst ihr einen Dungeon verschwinden die Sipale jedoch sofort wieder, sodass ihr immer neue Effekte ausprobieren dürft.
 

Ein umzingelter Gegner ist leichte Beute.
 
Rettung in Sicht
Das Besiegen von Pokémon lässt euer Team stetig an Erfahrung und Stärke wachsen. Die habt ihr auch bitter nötig, wenn sich euch am Ende von manchen Dungeons übermächtige Boss-Gegner in den Weg stellen. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels schwankt leider mitunter sehr stark. Gerade anfangs folgen auf kinderleichte Missionen plötzlich welche, in denen ein normaler Dungeon-Gegner mit einem Schlag euer ganzes Team ausknockt. Sollte dieser Fall einmal eintreten, bedeutet das aber noch nicht zwangsläufig das vorzeitige Spielende. Über die im Hauptmenü zugängliche Pelipper-Insel könnt ihr ein Rettungsteam auf die Reise schicken, welches euer Team genau auf dem Stockwerk wiederbelebt, auf dem es das Zeitliche gesegnet hat. Ihr habt dabei die Wahl, ob ihr euch fremde Unterstützung von anderen Spielern holt, indem ihr ein Passwort oder einen QR-Code generieren lasst, den diese einlesen können, um euch zu retten oder aber das ganze mithilfe von voreingestellten Rettungsteam-Pokémon selbst in die Hand nehmt. Bei aktivierter StreetPass-Funktion habt ihr im Falle einer Begegnung sogar die Möglichkeit die Pokémon fremder Spieler zu kontrollieren. Vorsicht ist dennoch geboten, denn zum einen kann auch das rettende Team im Dungeon besiegt werden und zum anderen stehen euch pro Mission auch maximal fünf Rettungsversuche frei.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
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