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Pokémon Super Mystery Dungeon

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Das Junior-Forscherteam sucht Nachwuchs
Nach ca. vier bis fünf Spielstunden stoßt ihr und euer Partner auf den selbst ernannten Weltenbummler Ampharos. Dieser erzählt euch von der Mitgliedschaft im Junior-Forscherteam für das ihr natürlich gleich Feuer und Flamme seid und dem ihr ohne groß nachzudenken beitretet. Das von Ampharos verliehene Forscher-Abzeichen berechtigt euch fortan dazu Pokémon in Nöten aus der Patsche zu helfen, sei es die Eskorte zu einem guten Freund, das Wiedererlangen eines verlorenen Gegenstandes oder das Ausschalten eines fiesen Mobbers. Hier kommt nun auch ein neues Feature zum Einsatz, die sogenannte Connexussphäre, welche das aus den Vorgängern bekannte Missionsbrett ersetzt. Auf einer Art Sternen-Karte seht ihr hier die Anliegen der Pokémon. Dabei steht jedes einzelne der insgesamt 720 Pokémon in der Verbindung zu jeweils einem oder mehreren anderen Pokémon. Habt ihr eine Mission geschafft, freundet ihr euch nicht nur mit besagtem Pokémon an, ihr könnt es danach auch selbst in darauf folgenden Missionen mit in euer Team nehmen. Nach und nach und nach schaltet ihr so ganz automatisch immer mehr Taschenmonster für den Kampf frei.
 
Mit dem riesigen Kontinent-Pokémon Groudon an eurer Seite könnt ihr mächtig Eindruck schinden.

Wie fast jeder Pokémon-Titel ist auch Pokémon Super Mystery Dungeon wieder einmal sehr farbenreich gehalten. Die Dungeons bieten optisch dank zahlreich zu erkundender Gebiete viel Abwechslung und auch die Zwischensequenzen in Ingame-Grafik sind sehr hübsch anzusehen, besonders die detailverliebten Animationen der einzelnen Pokémon wissen zu gefallen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Soundtrack, welcher unglaublich viele Stücke mit unterschiedlicher Atmosphäre enthält. Von ruhigen oder fröhlichen Stücken im Dörfchen Ruhenau bis hin zu düsteren oder melancholisch klingenden Stücken in den Dungeons ist alles dabei. Wer nicht genug von den malerischen Klängen bekommt, kann sie sich jederzeit in der Jukebox im Hauptmenü anhören.
 
FAZIT
Pokémon Super Mystery Dungeon knüpft erneut stark an seine Vorgänger an, sowohl spielerisch, als auch technisch. Selbst die Handlung, welche eher vor sich hindümpelt und ziemlich kindgerecht gestaltet ist, unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von früheren Titeln. Dennoch überzeugen einige kleine Verbesserungen wie die Connexusspähre, die das Anfreunden mit neuen Pokémon deutlich motivierender gestaltet oder das neue Ringelitem, das in Kämpfen pures Gold wert ist. Mit 720 Pokémon, einer recht umfangreichen Story und Dungeons die bei jedem Besuch neu kreiert werden, seid ihr zudem lange mit dem Spiel beschäftigt. Wieder einmal krankt auch der neuste Ableger jedoch an mangelnder Abwechslung im eigentlichen Gameplay. Und auch der Schwierigkeitsgrad dürfte für die angepeilte Zielgruppe teilweise recht frustrierend sein. Serien- und Genreliebhaber kommen allerdings definitiv wieder auf ihre Kosten.

Daher für Einzelspieler gut.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
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