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Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney

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 Spiel-Infos: Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney
Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney Boxart Name: Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney (EUR)
Entwickler: Level-5
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 28. März 2014
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1
Features:
keine
Die Phoenix Wright-Reihe hat Visual Novels zumindest in unseren Gefilden erst salonfähig gemacht, während die Professor Layton-Serie es geschafft hat durch seine lockere charmante Art auch Nicht-Spieler zum Handheld greifen zu lassen. Beide Franchises ähneln sich im grundliegenden Kern ein wenig – stets muss man die Wahrheit zwischen Mysterien ans Licht bringen, egal welches Hindernis sich Layton beziehungsweise Phoenix in den Weg stellt. Dass sich da irgendwie ein Crossover anbietet, dachten sich wohl auch Level 5 und Capcom, und so erblickte Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney das Licht der Welt. Aber wenn man beides zusammenmischt, so ergibt sich doch höchstens eine halbgare Mischung, oder? Einspruch!

Bücher sind nicht nur zum Lesen da
Alles beginnt mit einem mysteriösen Mädchen namens Sophie, das auf einmal vor Professor Hershal Laytons Büro-Tür steht. Völlig aufgelöst berichtet sie davon, dass sie von Hexen verfolgt und kurz darauf entführt wird. Hershal Layton und sein Assistent Luke nehmen sofort die Verfolgung auf, werden kurz darauf auf einmal in ein Buch gesogen und finden sich  in einer völlig anderen Welt wieder. Bis hierhin könnte man fast annehmen, dass man sich in einem reinen Professor Layton-Spiel befände. Ein Schnitt – ein zweiter Prolog startet und auf einmal befinden wir uns in der Haut von Staranwalt Phoenix Wright, der eigentlich nur wegen eines internationalen Austauschprogrammes nach London gekommen ist. Auch im Ausland kann Nick allerdings nicht zur Ruhe kommen und muss alsbald die Geschworenen von der Unschuld des Schulmädchens Sophie überzeugen, die auf einem Dampfer ein Besatzungsmitglieder verletzt haben soll. Hat man nach einem schweißtreibenden Duell vor Gericht gesiegt, fallen Nick und seiner Assistentin Maja zufällig ein geheimnisvolles Buch in die Hände und – man ahnt es schon – auch unser Ace Attorney-Duo wird in die Seiten gezogen und erwacht im historischen Labyrinthia. Einer Stadt, die von einem Mann regiert wird, der die Geschichte Labyrinthias bereits im Vorfeld geschrieben hat und immer wieder seine Prophezeiungen an das Volk verteilt. Und jedes einzelne Wort davon wird wahr.

Erneut gibt es ein großes Mysterium für Professor Layton zu lösen

Eigentlich präsentiert sich die Handlung von Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney sehr interessant mit seinen teilweise sehr mystischen Elementen. Leider kann das Niveau nicht gehalten werden, denn gegen Ende verliert sich der rote Faden in stark erzwungen wirkenden Wendungen.

Dabei fällt zunächst einmal auf, dass die beiden Teile nur stellenweise verschmolzen wurden. Während man zunächst ein Weilchen mit dem Professor für Archäologie unterwegs ist und in aller Ruhe die Stadt erforscht, wird nach Abschluss des Abschnitts ein schwarzer Bildschirm mit „Fortsetzung folgt“ eingeblendet, bevor die Musik spannender wird, die Dialoge alberner und wir uns mit Phoenix auf den Siegeszug der Gerechtigkeit begeben. Diese Übergange hätte man deutlich galanter lösen können, auch wenn nichtsdestotrotz das Gesamtbild stimmig wirkt. 
 Autor:
Barbara Bleier
Testbericht
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Leserwertung:
8.8