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SteamWorld Heist

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 Spiel-Infos: SteamWorld Heist
Nintendo eShop - SteamWorld Heist Boxart Name: SteamWorld Heist (EUR)
Entwickler: TBA
Publisher: TBA
Erhältlich seit: 10. Dezember 2015
Genre: Strategie - Rundenbasiert
Spieler: 1
Features:
DLC
Nur wenige Indie-Titel erreichen einen derartigen Kultstatus, dass sie einen Nachfolger oder gar eine ganze Spielereihe mit sich ziehen. Noch seltener ist allerdings der Fall, dass Entwickler zwar einen Nachfolger zu einem populären Titel entwickeln, dieser aber spielerisch mit dem Erstling wenig bis gar nichts gemein hat. Image & Forms SteamWorld-Reihe ging genau diesen Weg. Nach dem mittelerfolgreichen SteamWorld: Tower Defense und dem – auch von uns – hochgelobten Action-Adventure SteamWorld Dig: A Fistful of Dirt erschien nun mit SteamWorld Heist der erste rundenbasierte Strategie-Ableger der schwedischen Entwickler. Ist der Reihe der Genre-Wechsel gelungen?
 
Cowboys & Robots
In der Welt von SteamWorld spielen Menschen keine Rolle. Stattdessen wird das gesamte Universum von Robotern, sogenannten Steambots, mit zugegebenermaßen durchaus menschlichen Zügen bewohnt. Hunderte Jahre nach den Geschehnissen von SteamWorld Dig ist Wasser, die hauptsächliche Lebensressource der dampfbetriebenen Steambots, jedoch vielerorts knapp geworden. Und so machten sich viele von ihnen auf ins All, um nach neuen Wegen zu suchen, um an das kostbare Gut zu gelangen. Der knappe Vorrat an diesem lebenswichtigen Stoff förderte leider gleichzeitig auch die Kriminalität, sodass viele Steambots fortan als Gauner oder Piraten durch das All ziehen und fremde Raumschiffe überfallen. Steambot-Kapitänin Piper gehört genau einer solchen Bande an. Wie eine gewisse Strohhut-Piratencrew setzt aber auch sie sich entgegen der Norm mit ihrer Mannschaft für das Gute ein.
 

Wer im Physik-Unterricht beim Thema Optik aufgepasst hat, für den dürfte dieser Gegner kein Problem darstellen.

Dreh- und Angelpunkt des Spiels ist Captain Pipers Raumschiff. Von dort aus erhaltet ihr von euren Teammitgliedern Informationen zur nächsten handlungsrelevanten Mission oder generelle Tipps, wählt selbst euren Kurs durch die Galaxie und dockt an feindliche Fregatten an. Bevor ihr ein fremdes Schiff betretet, werdet ihr kurz über das Missionsziel in Kenntnis gesetzt und könnt die mitreisenden Crew-Mitglieder mit je einer Schusswaffe und bis zu drei Hilfs-Items ausrüsten. Da die Anzahl der Mitglieder, die ihr mitnehmen dürft, begrenzt ist und nicht jeder Charakter jede Waffe verwenden kann, sondern sich auf einen oder zwei Waffentypen spezialisiert hat, ist es ratsam genau zu überlegen, wen ihr in den Kampf schickt.
 
Wie bei rundenbasierten Strategiespielen üblich bewegt jede Partei ihre Mitglieder einzeln bis jedes von ihnen seinen Zug gemacht und der Gegner das Ruder übernimmt. Pro Figur stehen euch unterschiedliche Aktionen zur Auswahl. Mittels des Schiebepads guckt ihr euch zunächst um und wählt dann mit dem Steuerkreuz zunächst einen Punkt im Raum aus, zu dem sich der ausgewählte Charakter automatisch bewegen soll. Dabei wird zwischen orangenen und blauen Bereichen unterschieden. Nur innerhalb der orangenen Bereiche seid ihr noch in der Lage einen Gegner anzugreifen. Die blauen Bereiche sind hingegen etwas weiter entfernt und können nur durch einen Sprint erreicht werden, sodass eurer Figur danach die Kraft für jegliche andere Aktionen fehlt. Befindet ihr euch in einem orangenen Bereich zückt eure Figur durch Betätigen der R-Taste ihre Waffe. Ähnlich wie in den Worms-Spielen dürft ihr euren Schuss beliebig lange justieren bis ihr mit dem Schusswinkel zufrieden seid und nach dem Drücken des A-Knopfes seiner Ausführung beiwohnen.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
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