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SteamWorld Heist

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Die gegnerische Partei versucht ihrerseits selbstverständlich auch euch den Gar auszumachen. Um das zu verhindern, ist jedes Level gespickt mit Fässern oder anderen Vorrichtungen, die eurem Steambot Deckung geben. Doch Fass ist nicht gleich Fass! Neben den Standard-Fässern finden sich vereinzelt auch TNT-Fässer. Wird ein solches Fass von einem Schuss getroffen, explodiert es sofort und reißt jeden in den Tod, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Es ist also sinnvoll sich TNT-Fässer selbst zu Nutze zu machen, um feindliche Steambots schnell und effektiv außer Gefecht zu setzen. Im späteren Verlauf kommen außerdem noch Ölfässer hinzu, die nach dem Zerplatzen eine größere Ölspur auf einer Ebene hinterlassen und ebenfalls hochempfindlich auf Schüsse reagieren.
 
Beute für die Meute
Die jeweiligen Missionsziele unterscheiden sich von Level zu Level. Mal müsst ihr alle gegnerischen Steambots ausschalten, mal einfach nur eine Anzahl an Runden überleben oder die komplette Beute eines Schiffes aufsammeln. Auch wenn letzteres mal nicht das vorrangige Missionsziel darstellen sollte, lohnt es sich dennoch stets so viel Beute wie möglich mitgehen zu lassen. Neben Wassereinheiten, der Währung im Spiel, könnt ihr so nämlich seltene und nützliche Ausrüstungsteile ergattern. Unglücklicherweise sind die anfänglichen Kapazitäten für Waffen und Ausrüstungen stark begrenzt, weshalb Überschuss direkt nach Missionsende verkauft werden muss. Wollt ihr mehr Items mit euch tragen können, lohnt sich der Besuch einer nächstgelegenen Weltraumbar, die verstreut in der ganzen Galaxie aufzufinden sind. Hier lassen sich nicht nur Objekt-Box-Erweiterungen und anderer Kram für den Kampf erstehen, sofern ihr – Achtung (schlechter) Wortwitz – flüssig genug seid, Barkeeper und Gäste teilen auch wertvolle Informationen über die Royalisten, den Feind eines jeden Steambot-Piraten.
 

In Bars findet ihr oft Steambots, die sich eurer Crew anschließen wollen.
 
Harte Nuss oder weicher Kern?
SteamWorld Heist erlaubt euch nur wenige Fehltritte. Zwar lässt sich der Schwierigkeitsgrad vor jeder Mission individuell anpassen, allerdings kamen wir bereits auf dem normalen Modus – wohlgemerkt dem zweitleichtesten Schwierigkeitsgrad  von insgesamt fünf – öfter mal in die Bredouille. Wer das Spiel ohne das ständige Herunterschrauben des Schwierigkeitsgrades bestehen will, ist zum Level-Grinden der Crew in bereits abgeschlossenen Missionen gezwungen. So erhalten alle mitgereisten Crewmitglieder nach jeder Mission Erfahrungspunkte, welche ihnen nach einem Level Up neue Fähigkeiten oder aber schlicht mehr Angriffs- bzw. Verteidigungsstärke liefern. Dazu muss der jeweilige Steambot allerdings ein Gefecht überstehen ohne völlig in seine Einzelteile zerlegt zu werden. Zwar wird euer Kamerad nach der Rückkehr in die Basis immer wieder zusammengeschraubt, doch nur wenn er überlebt, erhält er auch die wertvollen Erfahrungspunkte.

Damit das nicht geschieht, versucht das Spiel euch auch auf andere Weise gewissermaßen zu „motivieren“. Für das Abschließen einer Mission werdet ihr nämlich entsprechend eurer Leistung mit bis zu drei Sternen belohnt. Es lohnt sich aber nicht, diese Wertung außer Acht zu lassen, da an gewissen Stellen eine bestimmte (teilweise recht beträchtliche) Anzahl an Sternen zum Weiterkommen benötigt wird und sich manche Steambots erst ab einem gewissen Rang anwerben lassen.
 Autor:
Karim Ahsan
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