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Stella Glow

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Das Schicksal eine Hexe zu sein
Fire Emblem-Spielern dürfte das Gameplay bestens bekannt vorkommen und in der Tat sind die Ähnlichkeiten durchaus frappierend, dennoch besitzt Stella Glow einige Eigenheiten, die es vom Vorbild abheben. Zentrales Element sind die eingangs erwähnten Hexen. Um die Welt vor Hildas apokalyptischer Zerstörung zu bewahren, macht ihr euch auf, die vier „guten“ Hexen für euer Team zu gewinnen. Doch das alleinige Aufspüren eben dieser genügt dabei nicht, denn bedingt durch ihr Schicksal werden alle von ihnen von unterschiedlichen Problemen geplagt. Ähnlich wie in Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice For All versucht ihr mit Alto mittels dem sogenannten „Tuning“ dem Ursprung für die inneren Selbstzweifel auf den Grund zu gehen, und die Blockaden zu lösen, die die Hexen von dem Singen ihrer Songs abhalten. Das System ist dabei natürlich anders als bei Ace Attorney recht simpel gehalten, sodass ihr wenig falsch machen könnt. Nach einem kurzen Gespräch mit der Schatten-Version einer Hexe dringt ihr in ihren Geist ein und kämpft in einer Schlacht gegen ihre inneren Monster. Ist eine Hexe einmal getuned seid ihr in späteren Schlachten in der Lage mit ihr die Song-Fähigkeit anzuwenden, sobald sich die entsprechende Leiste ausreichend gefüllt hat und ihr euch in Altos Nähe befindet. In diesem Modus ist sie zwar über mehrere Runden bewegungsunfähig, dafür dürft ihr in dieser Zeit ihrem Gesang lauschen und profitiert von überaus wertvollen Effekten, wie zum Beispiel der Paralyse des gesamten Gegnerteams oder einer Stärkung des gesamten eigenen Teams.
 
Taktisches Vorgehen ist der Schlüssel zum Sieg einer Schlacht.
 
Freizeitgestaltung
Nach einer gewonnen Schlacht wechselt das Spiel meist vom Missionszeitmodus in den Freizeitmodus. Hier könnt ihr entweder durch Gespräche mit Teammitgliedern das Band zu ihnen stärken und somit neue Fähigkeiten freischalten, für die Bewohner Hilfsjobs übernehmen, um euch ein kleines Taschengeld zu verdienen oder alleine auf Erkundung gehen und dabei ein seltenes Item ergattern – wobei auch die beiden letzteren Aktivitäten lediglich aus dem Durchklicken einiger Textboxen bestehen. Bis zu drei Aktionen aus den genannten Handlungen stehen euch zur Verfügung bis das Spiel voranschreitet. Davon ausgenommen ist das Shoppen neuer Rüstungen und Waffen, das euch vor jeder Schlacht unbegrenzt oft gestattet ist.
 
Popos Bogen erlaubt Angriffe aus großer Distanz. 
 
Kleinere Minispiele werdet ihr in Stella Glow vergeblich suchen, konzentriert es sich doch voll und ganz auf das Kerngameplay und die teils recht ausufernden  Dialogszenen, welche sich aber zumindest leicht überspringen lassen, wenn man möchte. Außerdem bietet das Spiel während der Missionszeit die Möglichkeit in Story-irrelevanten Nebenschlachten euer Team etwas hochzuleveln, was ihr mit Sicherheit das ein oder andere mal nutzen werdet. Der Schwierigkeitsgrad ist dennoch mehr als human und anders als bei Fire Emblem regenerieren sich besiegte Mitglieder nach einer Schlacht sofort wieder. Bis zum Ende der Handlung vergehen mindestens 30 Spielstunden Spielstunden, sodass für langen Spielspaß gesorgt ist.  Auch StreetPass wird vom Spiel unterstützt, bis auf das Ergattern einiger auch im Hauptspiel käuflicher Extra-Items ist die Funktion allerdings eher vernachlässigbar.
 Autor:
Karim Ahsan
Testbericht
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