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Stella Glow

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Abseits des ausgefeilten Gameplays sollte auch die gelungene Technik nicht unerwähnt bleiben. Die 3D-Optik in den Schlachten reißt zwar keine Bäume aus, hat hier aber sogar gegenüber den 3DS-Fire Emblem-Spielen, in denen das Kampffeld nur im Pixellook dargstellt wird, die Nase vorn. Auch die liebevoll gezeichneten Zwischensequenzen im Anime-Stil überzeugen. Da sich bei Stella Glow alles um singende Hexen dreht, steht selbstverständlich der Soundtrack maßgeblich im Vordergrund. Die Songs der Hexen sowie der Intro-Song wurden allesamt von japanischer Pop-Größen eingesungen und klingen gerade mit angeschlossenen Kopfhörern fantastisch. Aber auch die sonstigen Hintergrundmelodien haben das Zeug zum Ohrwurm. Typisch für Atlus-Releases wurden viele Dialogzeilen wieder von professionellen englischen Sprechern eingesprochen. Lediglich die Auswahl der Dialoge, welche vertont wurden, wirkt mitunter etwas unwillkürlich. Wie so oft bekam auch Stella Glow dafür leider keine deutschen Bildschirmtexte spendiert. Wer halbwegs der englischen Sprache mächtig ist, dürfte damit aber keine Probleme haben.
 
Kumpane Rusty ist sich für keinen coolen Spruch zu schade.

FAZIT
Stella Glow ist sicherlich keine vollkommene Offenbarung für das Strategie-Rollenspiel-Genre und bedient sich zu vielen Teilen aus Vorlagen der Konkurrenz. Aber wie sagt man so schön: Lieber gut geklaut als schlecht kopiert! Als Fan des Genre findet man sich daher schnell in das Gameplay ein und wird mit dem Trainieren und Verbessern der eigenen Mannschaft wieder einmal viel Spaß haben. Davon abgesehen, liefert das Spiel mit seiner Handlung rund um singende Hexen sowieso ein völlig eigenständiges Spielerlebnis. Dazu kommen ein toller Soundtrack und eine lange Spieldauer, welche das Gesamtpaket abrunden. Zwar schafft es Stella Glow nicht ganz Fire Emblem vom Genrethron zu stürzen, wen es aber nach dem Durchspielen von Awakening und Fates nach mehr vom Strategie-Rollenspiel dürstet, der sollte definitiv zuschlagen.

Daher für Einzelspieler sehr gut bis herausragend.
 Autor:
Karim Ahsan
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