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The Legend of Zelda: Majora´s Mask 3D

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 Spiel-Infos: The Legend of Zelda: Majora´s Mask 3D
Legend of Zelda: Majora´s Mask 3D Boxart Name: The Legend of Zelda: Majora´s Mask 3D (EUR)
Entwickler: Grezzo
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 13. Februar 2015
Genre: Adventure - Action Adventure
Spieler: 1
Features:
New Nintendo 3DS-Features
Gutes braucht seine Zeit, erfahrungsgemäß ist das gerade bei der The Legend of Zelda-Serie eine grundlegende Weisheit. Viele Jahre Entwicklungszeit und Mammut-Teams stehen bei Nintendo hinter beinahe jedem neuen Konsolen-Auftritt Links, nicht selten vergehen von der Ankündigung bis zum Erscheinen drei Jahre. Dass das aber nicht zwingend eine Notwendigkeit ist, zeigt der zweite Nintendo 64-Titel Majora´s Mask, der in Deutschland gerade einmal zwei Jahre, in Japan sogar nur knapp eineinhalb Jahre nach Ocarina of Time erschienen ist. Auf dem Nintendo 3DS haben wir nun – interessanterweise mit einer längeren Wartezeit als auf der Heimkonsole – die Gelegenheit, erneut in die skurrile Welt Termina einzutauchen. Lohnt sich die mobile Neuauflage?

Bekannt und doch neu
Für die Portierung von The Legend of Zelda: Majora´s Mask ist abermals das kleine Studio Greezo verantwortlich, das zuvor bereits Ocarina of Time kurz nach der Veröffentlichung des Nintendo 3DS neu aufgelegt hat. Da ist auch alles andere als erstaunlich, dass sich das Team hinter Majora´s Mask doch sehr großzügig bei Ocarina of Time bedient hat. Es wurden nicht nur das Kern-Gameplay und die Spiel-Engine übernommen, sondern obendrein auch unzählige Charaktermodelle wiederverwertet.
http://nintendo3ds.gaming-universe.org/screens/review_zelda_majoras_mask_3d-bild1.jpg
Mond, wieso hast du so große Zähne?

An dieser Stelle sage ich allerdings bewusst Charaktermodelle und nicht Charaktere, denn abgesehen von Link selbst sind alle Charaktere wie ausgetauscht. Erzählerisch hat Nintendo das recht geschickt motiviert, spielt Majora’s Mask doch in einer Parallelwelt von Hyrule namens Termina, in der zwar viele bekannte Gesichter leben, auf Grund ihrer anderen Lebensumstände allerdings gänzlich anders wirken. Was auf den ersten Blick vielleicht wie eine dreiste Kostensparmaßnahme wirkt, erweist sich im Spielverlauf sogar als Vorteil.

Dreister Pferdedieb
Zu Beginn des Spiels wird Link auf der Suche nach einem vermissten Freund in den verlorenen Wäldern überfallen und fällt beim Versuch, sein treues Pferd Epona und seine Ocarina der Zeit zurückzuerhalten in einen schier endlos erscheinenden Abgrund, an dessen Ende eine unbekannte und doch nicht völlig fremde Welt steht. Link findet sich in Deku-Gestalt in der Welt Termina wieder, die derzeit in den Vorbereitungen für den Karneval steckt. Allerdings sollte man meinen, dass die Bewohner Terminas absolut keinen Grund haben zu feiern, denn das Horror Kid, das Link in den verlorenen Wäldern seines Pferdes entledigt hat, führt in Termina einen besonderen Schabernack zu einem fulminanten Finale. Das Horror Kid hat, unter dem Einfluss einer mysteriösen Maske – der namensgebende Majora-Maske – stehend, den Mond dazu verdammt, auf Termina herabzufallen und alles Leben in der Stadt und ihrer Umgebung auszulöschen. Gerade einmal 72 Stunden bleiben Link, sich mit der Welt Termina vertraut zu machen und ihren Untergang zu vermeiden.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.5