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The Legend of Zelda: Tri Force Heroes

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Ein Korsett an Regeln
Mehr noch, auch die Kombination aus einem Freund und einem anonymen Spieler im Online-Spiel ist nicht möglich. Was Nintendo hier geritten hat, ist völlig unverständlich und in Anbetracht der geringen Zahl an Online-Spielern vor Release ist die Mehrspieler-Wertung vorerst als vorläufig anzusehen. In jedem Fall sei an dieser Stelle festzuhalten, dass diese restriktive Regelung ein echter Malus ist und Nintendo in dieser Hinsicht definitiv nachbessern sollte. Selbst der Fakt, dass man nicht zu zweit spielen kann, ist unverständlich, wenn man bedenkt, dass die Umsetzung im Einzelspielermodus ohne jeden Aufwand oder Einschränkung auch für zwei Spieler möglich gewesen wäre. Im lokalen Spiel gibt es keine Entschuldigung für den Verzicht auf diese Option.

32 Level mit Variationen
Im Mehrspieler-Modus ist es offensichtlich, wie das Spiel funktioniert: Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle über eine Kopie des Totemhelden und spielt in gewohnter 2D-Zelda-Manier durch die zahlreichen Level und Missionen des Spiels. Insgesamt gibt es 32 Level, in jedem Level kommen noch eine Hand voll zusätzlicher Missionen hinzu, so beispielsweise die Möglichkeit, das Level mit verringerter Lebensenergie zu spielen, oder aber in Final Fantasy Crystal Chronicles-Manier mit einem Lebensorb durch die Level zu laufen, von dem sich die Spieler nicht zu weit entfernen dürfen.
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Nur im Team kann man riesige Gegner besiegen, wie sonst soll man an ihre hoch gelegenen Schwachpunkte gelangen?

Totem statt Formationen im Einzelspieler-Modus
Spielt man alleine, so übernimmt man stets die Kontrolle über einen einzelnen Link, die anderen beiden befinden sich als unbewegliche Puppen in der Spielwelt. Per Druck auf den Touchscreen kann man zwischen den verschiedenen Link-Kopien wechseln. Eine Möglichkeit, seine Links zu gruppieren wie es in Four Swords Adventures den Einzelspielermodus noch stark aufgewertet hat, gibt es nicht. Einzig die Möglichkeit, sich als Totem zu stapeln gibt es, die es einem ermöglicht, redundante Wege – von denen es anderenfalls durchaus eine Menge gibt – zu vermeiden. Aber auch um einen Totem zu bilden muss man per Touchscreen die Links durchwechseln. Auf Einzelspieler-Bedürfnisse ist Tri Force Heroes definitiv nicht optimiert.

Neue Items für Rätselspaß
Spielerisch setzt Tri Force Heroes auf die gewohnte Kombination aus Action und Rätseln. Erkundung hingegen spielt in Tri Force Heroes absolut keine Rolle. Jedes Level ist im Grunde genommen ein lineares Dungeon, in dem man die einzelnen Räume isoliert absolviert und dann zusammen zum nächsten Raum voranschreitet. Die erste Welt ist wie gewohnt geradezu trivial, in späteren Welten sind die Leveldesigner aber immer kreativer geworden und haben vor allem auch einige neue Items erdacht, die frischen Wind in die Rätsel bringen.
 Autor:
Sebastian Küpper
Testbericht
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